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01.07.2020

Trotz Coronakrise, klarer Wunsch nach geregelten Beziehungen zur EU

Trotz der Coronakrise hat sich die Meinung der Bevölkerung zur Europapolitik nicht substantiell geändert – dies zeigt eine heute veröffentlichte Umfrage. Diese repräsentative Studie wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag von Interpharma durchgeführt.


Die Coronakrise hat deutlich aufgezeigt, dass für die Aufrechterhaltung der Produktion offene Grenzen entscheidend sind. Die Zulieferung von Rohstoffen, Vorpräparaten und Halbfertigprodukten und der grenzüberschreitende Zugang der Mitarbeitenden zu den Produktionswerken muss auch in Krisenzeiten sichergestellt bleiben. Geregelte Beziehungen zu unserem wichtigsten Handelspartner sind dafür eine zentrale Voraussetzung.

 

Für die Sicherstellung des bilateralen Weges und um den Erhalt des Marktzugangs zur EU zu sichern, muss die Kündigungsinitiative am 27. September abgelehnt werden.

Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze

  • 49% der Befragten beurteilen die Bilateralen als vorteilhaft, 28% sehen Vor- und Nachteile gleichzeitig, 18% beurteilen die Bilateralen als nachteilig. Die Coronakrise führt nicht zu einer Neuformatierung der Einstellung gegenüber den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU.
  • 69% der Befragten lehnen die Kündigungsinitiative ab. 29% stimmen ihr zu.
  • 64% der Befragten würden das institutionelle Rahmenabkommen an der Urne annehmen. Die Sicherung des Zugangs zum Exportmarkt hat aus Sicht der Stimmberechtigten die höchste Priorität. 31% lehnen das Rahmenabkommen ab.

Seit 2015 beauftragt Interpharma, der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, das Forschungsinstitut gfs.bern mit der Durchführung einer Befragung zu den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. In diesem Jahr wurde zusätzlich abgefragt, ob sich die Haltung der Stimmbevölkerung gegenüber den Bilateralen Verträgen aufgrund der aktuellen Lage verändert hat.

 

Kontakt

Dr. René Buholzer, Geschäftsführer Interpharma, Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, Tel. 078 743 65 95

 

Quelle: www.interpharma.ch