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03.09.2019

Kürzere Spitalaufenthalte und weniger Komplikationen

Die Interpharma-Mitgliedsfirma Johnson & Johnson realisiert gemeinsam mit Spitälern konkrete Projekte für eine Werte-basierte Gesundheitsversorgung. Diese ermöglichen eine bessere medizinische Behandlung zu gleichbleibenden oder tiefere Kosten.


Mittagsanlass am 27.8.19 von Johnson&Johnson ©Johnson&Johnson

Am 27. August hat die Interpharma-Mitgliedsfirma Johnson & Johnson in Bern eine Veranstaltung zur Thematik «Bessere Medizin zu tieferen Behandlungskosten» organisiert. Zusammen mit der Privatklinikgruppe Swiss Medical Network (SMN), dem Spitalzentrum Biel und dem Beratungsunternehmen PwC wurden erste Erfahrung und konkrete Projekte einer Werte-basierten Gesundheitsversorgung (Value Based Health Care VBHC) präsentiert

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Rasche Genesung und zufriedenere Patienten

Im Vordergrund der Programme für eine Werte-basierte Gesundheitsversorgung stehen die bessere Behandlungsqualität der Patientinnen und Patienten sowie eine Bekämpfung der negativen finanziellen Entwicklung im Gesundheitswesens. Die beteiligten Spitäler machen mit den Programmen vielversprechende Erfahrungen. Beispielsweise reduzierte sich bei Hüft- und Knieoperationen in der SMN Klinik La Providence in Neuenburg durch die rasche Genesung und Mobilisierung der Patienten die Dauer des Spitalaufenthalts um bis zu 40%. Dies führt zu signifikanten Kosteneinsparungen und gleichzeitig konnte dadurch die Patientenzufriedenheit gesteigert werden. Auch das Spitalzentrum Biel macht sehr positive Erfahrungen mit den VBHC Programmen. Missverständnisse zwischen den einzelnen Akteuren im Operationsaal konnten aufgrund standardisierten Prozesse reduziert werden und die Operationsdauer wurde verkürzt.

 

Steigerung der Qualität

Gemäss einer Analyse von PwC im Spital Bernhoven in den Niederlanden profitieren von ergebnisorientierten Behandlungen die Patientinnen und Patienten am meisten. Damit die Werte-basierte Gesundheitsversorgung das Schweizer Gesundheitswesen nachhaltig verändern kann, sind jedoch langfristige Lösungen und multilaterale Partnerschaften notwendig. Outcomes müssen möglichst standardisiert erhebt werden und zugänglich sein. Dabei sind die Akzeptanz und ein Umdenken aller Beteiligten die Grundvoraussetzungen.

Johnson & Johnson setzt sich gemeinsam mit Partnern für konkrete Massnahmen einer Werte-basierten Gesundheitsversorgung ein. Insbesondere die einheitliche und umfassende Qualitätsmessung ist entscheidend und notwendig, um Daten miteinander vergleichen zu können. Auch müssen Anreize geschaffen werden, diese technologischen Innovationen, die zu einer höheren Patientenzufriedenheit führen und Kosten reduzieren, in den jeweiligen Institutionen einzuführen.

 

Quelle: www.interpharma.ch, Jessica Wüthrich