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16.01.2019

So alt wie noch nie

Noch nie wurden wir so alt wie heute. Die steigende Lebenserwartung fordert die pflegerische Betreuung im Alter, aber auch die Zahl der chronischen Krankheiten nimmt stark zu. Da hilft nur eins: medizinischer Fortschritt.


Die Lebenserwartung hat in den letzten 100 Jahren stark zugenommen. ©interpharma

Männer wurden im Jahr 1900 durchschnittlich gerade mal 46 Jahre alt. Frauen immerhin drei Jahre älter. Bis auf den Einbruch im Jahre 1918, der der Spanischen Grippe geschuldet war, wurden wir immer älter. Heute liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei Männern bei etwa 81 Jahren. Bei Frauen bei 85 Jahren. Warum? Die Gründe dafür sind vielfältig. Steigender Wohlstand, humanere Arbeitsbedingungen, eine gesündere Lebensweise oder die verbesserte Hygiene sind nur einige davon. Ein weiterer wichtiger Grund ist der medizinische Fortschritt.

 

Ohne Forschung kein Fortschritt

Dank intensiver Forschung ist die Diagnose Diabetes heute kein Todesurteil mehr. Auch die Hälfte aller Krebsleiden können heutzutage geheilt werden. Dies gilt insbesondere für Krebsarten, die früh erkannt werden und darum meist einfacher zu behandeln sind. Aber: altersbedingte, chronische Krankheiten wie beispielsweise Demenz und Bluthochdruck werden aufgrund der steigenden Lebenserwartung immer häufiger. Viele der Krankheiten sind bis heute unerforscht oder die Forschung steckt noch in den Kinderschuhen. Soll dem begegnet werden, braucht es vor allem eines – Forschung. Denn nur mit Forschung ist medizinischer Fortschritt möglich. Mit den bilateralen Verträgen – genauer gesagt mit dem Forschungsabkommen –  wird Schweizer Forscherinnen und Forschern die Teilhabe an den EU-Forschungsrahmenprogrammen ermöglicht. Diese internationale Zusammenarbeit bringt nicht nur frischen Wind für den Forschungsstandort Schweiz, sondern auch Innovation, die der ganzen Welt nützt.