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04.12.2018

Pharmaindustrie ist nicht auf Basel beschränkt

Neben dem individuellen medizinischen Nutzen leistet die Pharmaindustrie in der Schweiz auch einen wesentlichen volkswirtschaftlichen Beitrag. Sie ist dabei auf gute Rahmenbedingungen angewiesen.


Die Region Basel mit dem Fricktal ist nach wie vor der wichtigste Schweizer Pharma- und Life-Sciences Cluster. In der Region Basel sind internationale Unternehmen wie Bayer, Boehringer Ingelheim, J&J, Novartis und Roche angesiedelt. Dabei wird von diesen Firmen die gesamte Wertschöpfungskette der Pharmaindustrie – von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zur Vermarktung – vollständig abgedeckt.

 

Pharmaindustrie als wichtiger Wirtschaftsmotor

Andere Regionen haben aber aufgeholt und die Life-Sciences tragen heute in vielen Regionen der Schweiz zum Wohlstand bei und sind ein Motor für die Gesamtwirtschaft. Neben der Region Basel gibt es beutende Life-Science-Cluster in den Regionen Zürich-Zug-Luzern sowie im Espace Mitteland-Bassin Lémanique. In der Region Zürich-Zug-Luzern sind viele Headquarter angesiedelt, aber auch Produktion wie zum Beispiel MSD im Entlebuch sowie die wichtigen Hochschulen ETH/Uni Zürich. Mit einer jährlichen durchschnittlichen Wachstumsrate der realen Bruttowertschöpfung von 5.6 Prozent in den letzten zehn Jahren ist die Region Zürich-Zug-Luzern überdurchschnittlich gewachsen und die beiden Regionen Espace Mittelland und Bassin Lémanique haben sich zu einem international anerkannten Standort für Unternehmen der Life-Sciences-Branche entwickelt. So hat sich beispielsweise das Biotechnologieunternehmen Biogen für den Standort Luterbach im Kanton Solothurn entschieden. Hier investiert die US-Firma über eine Milliarde Franken in eine hochmoderne Biotech-Produktionsanlage.

 

Forschung findet vernetzt statt

Besteuerung, Erreichbarkeit, wirtschaftliche Offenheit und Zugang zu wichtigen Exportmärkten sowie Fachkräften sind Faktoren, die für eine Standortwahl entscheidend sind. Dazu zählen etwa akademische Forschungseinrichtungen von hoher Qualität, welche für die forschungsintensive Pharmaindustrie von besonderer Bedeutung sind. Forschung findet heute stark vernetzt statt. Hochschulen, Spitäler, grosse und kleine Pharmaunternehmen arbeiten zusammen. Dies birgt neue Chancen, die genutzt werden sollten, um für Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung zu entwickeln. Weitere Faktoren für eine Standortwahl sind die gute sowie Planbarkeit, Rechtssicherheit und rasche Verfahren.

 

Quelle: www.interpharma.ch, Sybille Augsburger