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26.02.2019

Hochqualifizierte Frauen holen in der Pharma mächtig auf

42 Prozent der Vollzeitangestellten in der Pharmaindustrie sind Frauen. Damit liegt der Frauenanteil leicht höher als in der Gesamtwirtschaft (40%). Die Pharmaindustrie setzt sich denn auch seit Jahren für Chancengleichheit ein.


Beschäftigung in der Pharmaindustrie

Die pharmazeutische Industrie bot im Jahr 2018 rund 44'550 Vollzeitstellen, wie die aktuellsten Beschäftigungszahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Beschäftigungswachstum von 1.1 Prozent. Damit wächst die Zahl der Beschäftigten in der Pharmaindustrie zwar nicht mehr so dynamisch wie in den vergangenen Jahren. Dennoch schafft die Branche trotz Umstrukturierungen weiterhin zusätzliche Arbeitsplätze in der Schweiz.

 

Pharmaindustrie setzt sich für Chancengleichheit ein

2018 waren bereits 42 Prozent der Vollzeitangestellten weiblich – Tendenz steigend. Damit liegt der Frauenanteil sogar leicht höher als in der Gesamtwirtschaft (40%). Im Vergleich zur übrigen Industrie fällt der Unterschied noch markanter aus: Im verarbeitenden Gewerbe (ohne Pharma) liegt der Anteil Frauen gerade Mal bei 26 Prozent. Während der Anteil weiblicher Angestellten in der Gesamtwirtschaft und in der Industrie in den vergangenen 20 Jahren um weniger als 10 Prozent zugenommen hat, konnte die Pharmabranche ihren Frauenanteil um 25 Prozent steigern.

 

Damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr berufliches und privates Engagement verbinden können, bieten Pharmaunternehmen zahlreiche Programme an. Bei Novartis zum Beispiel können die Mitarbeiter bis zu 40 Prozent ihrer Arbeitszeit von zu Hause aus erledigen. Und gegen eine Lohnkürzung von 5 beziehungsweise 10 Prozent können sie 13 oder 26 Ferientage zusätzlich beziehen. Bei Roche ist dies ähnlich. Die beiden Pharmaunternehmen bieten überdies Kinderbetreuungsplätze an, die sie zu Teilen finanzieren.

 

Quelle: www.interphama.ch, Ute Kamlah